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Ventile einstellen, Motorverblechung, Batteriehauptschalter

Nachdem ich diverse Kleinigkeiten ausgebessert und den Motor wieder eingesetzt habe, mussten noch die Ventile und das Standgas eingestellt werden, so dass der Motor wieder echt gut rund läuft. In Rahmen der Ausbesserungen habe ich die Motorbleche auch nochmal entrostet und neu lackiert, damit es im Motorraum wieder etwas hübscher aussieht.
Zum Schluss habe ich in den Fußraum unter der Rücksitzbank einen Batteriehauptschalter verbaut, damit ich in Zukunft die Batterie wesentlich einfacher abklemmen kann. Die Rücksitzbank muss dann nicht mehr angehoben werden. Von den Bildern kann der Ort und der Anschluss entnommen werden. Wichtig in diesem Fall: ich schalte die Masse und nicht den Plus-Pol!

Diverse Ausbesserungen beim Mexikaner (Getriebe, Hinterachse, Bremstrommeln, Vorderachse)

Im letzten Jahr musste der Mexikaner stehen bleiben, da ich keine Zeit für ihn hatte. Jetzt in den letzten Monaten habe ich dann immer mal wieder Kleinigkeiten durchgeführt, um ihn wieder etwas hübscher zu machen. Das meiste waren daher nur kosmetische Sachen.

– Getriebe: reinigen, von Öl befreien, neu schmieren
– Hinterachse: reinigen, entrosten, teilweise neu lackieren
– Bremstrommeln: entrosten, neu lackieren
– Vorderachse: Blechteile entrosten und neu lackieren
– Batteriefach: entrosten und neu lackieren
– Motorblech: entrosten und neu lackieren

Reparatur des neuen 1200er Motors

Heute wurde der Ersatzmotor vom Mexikaner ausgebaut. Dieser war eigentlich als kurzfristiger Ersatz für den Oktober letzten Jahres vorgesehen, um noch den letzten Monat der Saison fahren zu können. Er kam dann leider doch gar nicht mehr zum Einsatz, da er einige Probleme bereitete.
Für den kompletten Neuaufbau des Originalmotors war über Winter leider zu wenig Zeit, so dass ich ihn in die Ecke gelegt und einen gebrauchten 1200er Motor gekauft habe. Dieser war vom Zustand zwar ganz gut, dennoch mussten einige Anbauteile ausgetauscht werden:

– Wärmetauscher beide neu
– Auspuff neu
– Benzinleitungen neu
– Druckdose neu
– Zündkerzen neu
– Zündkabel neu
– Kupplungsscheibe, Kupplung und Schwungrad neu
– Ölwechsel
– Endrohre neu

Nun sieht der Motor wieder sehr ordentlich aus. Der erste Probelauf war auch erfolgreich. Der Einbau erfolgt dann in den nächsten Wochen. Vorher soll noch die Hinterachse und Radkästen gereinigt und genauer untersucht werden. Durch den öligen Motor ist nämlich das komplette Getriebe und die Achse total verölt.

Maikäfertreffen 2012 in Hannover

Am 1. Mai trafen sich wieder über 3500 luftgekühlte Volkswagen (u.a. Käfer, Karmann Ghia, Kübel, Bulli, Buggy, Porsche 914/356, usw.) in Hannover zum größten VW-Oldtimertreffen Europas – dem Maikäfertreffen – zusammen. Mit über 20.000 Besuchern war das Treffen wieder sehr gut besucht. Das Wetter war zudem traumhaft sonnig.

Infos zum Treffen: www.kaefertreffen.de

Von Kassel aus sind wir mit 9 Fahrzeugen (7 Käfer, 2 Karmann Ghia) angereist. Die folgenden Bilder sollen einen kleinen Eindruck von der gemeinsamen Hinfahrt und dem Treffen vermitteln:

Unter diesem Link (extern) findet man noch eine weitere sehr umfangreiche Gallerie. Und hier ist noch ein nettes Video von einem anderen User:

Winterschlaf

Die letzten Wochen waren eigentlich eh schon viel zu voll und es war keine Zeit für die Käfer übrig. Daher ist nach dem Motortausch alles stehen und liegen geblieben. Heute haben wir in der Halle alles aufgeräumt und unseren Mexikaner winterfit gemacht und abgedeckt. Nun wird in den nächsten Monaten erstmal etwas Ruhe einkehren und ab März wieder weitergebastelt. Der Motor soll ja über den Winter noch neu aufgebaut und im Frühling eingebaut werden, so dass unser Käferchen bis zum Maikäfertreffen wieder top fit ist.

Anschlüsse der Bremskontrollleuchte

Nachdem ich kürzlich auf die Anschlüsse der Kontrollleuchte des Bremssystems angesprochen wurde, habe ich mal nachgesehen und ein Bild davon gemacht.

Die Anschlüsse sind folgendermaßen belegt:

– Rotes Kabel: oben
– Blaues Kabel: links
– Braunes Kabel: rechts
– Schwarzes Kabel: mitte

Tausch des Motors

Nun war es endlich soweit. Da der alte (aber noch originale) Motor ziemlich starkt ölt, haben wir den Motor ausgebaut und einen temporären Ersatzmotor eingebaut. Den alten Motor wollen wir über Winter zerlegen und neu aufbauen und neu abdichten und dann im Frühling den Original-Motor wieder zurückbauen.

Bau eines mobilen Motorprüfstands (1)

Für den Käfer-Motor aus dem Cabrio, der seit dem Ausbau nur in der Ecke steht, hatte ich schon lange geplant einen Motorprüfstand bauen. Das verrückte Ziel an der Idee war, den Motor bei gutem Wetter vor die Halle zu schieben, zu starten und sich einfach an dem schönen Klang zu erfreuen. Gesagt, getan 🙂
Vor einigen Wochen hatte ich mit dem rollbaren Fahrgestell bereits angefangen. Da der Motor einige Kilos auf die Waage bringt, sollte es eine recht massive Konstruktion werden. Ich habe Holzbalken mit 10×10 cm² Grundfläche verwendet. Für einen etwaigen Ölwechsel erhielt die Spanplatte ein quadratisches Loch, so dass das Öl direkt auf dem Gestell (mit dem Gabelstapler angehoben) abgelassen werden kann. Als Griff zum Schieben und für das Anbringen des Panels mit den Rundinstrumenten und Schaltern wurde ein Geländer aus Holz an das Fahrgestell geschraubt.
Das Panel und die Verkabelung fehlen im Moment noch, aber der 1200er Motor, der sich im Moment auf dem Gestell befindet, arbeitet schonmal einwandfrei.

Video 1:

Video 2:

Fotos:

Abheben der Karosserie

Nach ein paar Monaten Pause haben wir endlich die Cabrio-Karosserie von der Bodengruppe weggehoben. Getrennt waren beide bereits, aber sie standen noch übereinander, wodurch keine weiteren Arbeiten an der Bodengruppe möglich waren. Mit vier Personen haben wir das Häuschen einfach angehoben und zur Seite getragen.
Nun kann demnächst die Bodengruppe in Angriff genommen werden und die Hebebühne ist zudem wieder frei für unseren anderen Käfer.

Aus- und Einbau des Zündschlosses

Noch immer auf der Suche nach der korrekten Schlüsselnummer des Fahrzeugs wollte ich nun endlich das Zündschloss ausbauen. Das letzte Mal hatte ich diverse Schwierigkeiten und den Versuch dann aufgrund von Zeitmangel aufgegeben. Dieses Mal habe ich dann endlich das komplette Lenkradschloss ausgebaut und wollte daraus den Schließzylinder entfernen, wobei ich jedoch das entsprechende Loch erfolglos gesucht habe… Der Grund: Irgendwann in den 70er Jahren hat VW die Öffnung zur Entriegelung der Feder des Zylinders entfernt. Dadurch kann ein einmalig eingebautes Zündschloss nie wieder herausgenommen werden.

Da ich mir das aber nicht bieten lassen wollte, habe ich kurzerhand das Lenkradschloss genommen und vorsichtig mit einer Standbohrmaschine und einem kleinen Bohrer (d=1mm) das Loch an die altbekannte Stelle gesetzt. Im Anschluss habe ich es noch auf 3 mm geweitet und konnte den Zylinder problemlos entfernen. Der Abstand von der Kante zum Loch beträgt ziemlich genau 1 cm.